Schotten & Hansen UK stellt sich vor

Ulrich Hansen ist Geschäftsführer unserer britischen Tochterfirma. In einem Gespräch stellt er sich, sein Team und die gemeinsamen Aktivitäten vor.

Herr Hansen, seit gut zwei Jahren sind Sie der neue Ansprechpartner für Schotten & Hansen im britischen Raum. Wie kamen Sie dazu?

Mein Onkel, Michael Hansen, leitete Schotten & Hansen UK Ltd. fast zwanzig Jahre lang. Dank seines Engagements und seiner langfristigen Investitionen wuchs der britische Vertrieb stetig und hatte einen internationalen Kundenstamm. Als Michael im Juni 2020 in den Ruhestand ging, führten wir eine neue Unternehmensstruktur ein und ich war bereit, diese Rolle zu übernehmen.

Wer gehört noch zum Team?

Bei der Herstellung eines Luxusprodukts verlassen wir uns natürlich auf das handwerkliche Können und die Professionalität unserer engagierten Schreiner. Seit 15 Jahren begleitet Roland mit seinem Team die Auslieferungsphase auf britischen Baustellen. Wenn es um die Hintergrundaktivitäten geht, sorgen Christina Hansen, unsere Mitarbeiterin in der Geschäftsentwicklung und seit kurzem meine Frau, sowie Florian Lehmann, der uns beim Aufbau und der Weiterentwicklung unterstützt, dafür, dass alles reibungslos läuft.

Wo finden interessierte Architekt:innen oder Kund:innen euch?

Unsere Beratungsräume befinden sich in einem umgebauten Lagerhaus in Wimbledon, mit einer sehr guten Verkehrsanbindung nach London. Hier befinden sich unser Büro, der Ausstellungsraum und das Lager, von wo aus wir unser gesamtes Tagesgeschäft abwickeln. Kund:innen und Architekt:innen erhalten hier einen Einblick in die Boden- und Interieurprodukte unserer Manufaktur, samt Anwendungsbeispielen und Farben.

Welche Vorteile bringt euer Standort mit sich? Inwieweit erleichert es die Geschäftsabwicklung anstatt direkt mit dem Mutterkonzern in Verbindung zu treten?

Es ist ein großer Vorteil für unsere britischen Kunden, dass sie uns vor Ort aufsuchen und mit uns sprechen können. Wir sind in der Lage, einen professionellen und kundenorientierten Service zu bieten, der eine vollständig maßgeschneiderte Lösung für ihre Bedürfnisse im Bereich der Inneneinrichtung bietet. Es bedeutet auch, dass sie einen lokalen Kontakt zu unserem Werk in Süddeutschland haben – sie können sich über unsere neuesten Entwicklungen informieren, einschließlich der hochwertigen Fertigung und der nachhaltig beschafften Materialien.

Und welche Vorteile hat der Mutterkonzern von eurer Unterstützung?

Aufgrund der wachsenden britischen Wirtschaft und des boomenden Immobiliensektors hat sich unser Kundenstamm stetig vergrößert und der britische Markt hat dazu beigetragen, dass Schotten und Hansen ein wichtiger Global Player geworden ist.

Was waren eure letzten Aktionen?

Unser Hauptaugenmerk lag in den letzten Jahren darauf, weiterhin Projekte im Vereinigten Königreich durchzuführen und den Bekanntheitsgrad durch verschiedene Geschäfts- und Entwicklungsaktivitäten zu erhöhen. Einschließlich der Einführung unserer Partnerschaft mit NCS, die es uns ermöglicht, unseren Kunden eine beispiellose Palette an kundenspezifischen Farben anzubieten.

Was habt ihr für die nähere Zukunft geplant?

In diesem Jahr werden wir uns weiterhin auf die Realisierung mehrerer hochwertiger Wohnprojekte sowohl in Großbritannien als auch international konzentrieren.

Dürfen wir ein wenig mehr über Ihren persönlichen Hintergrund als Sohn des Firmengründers Torben Hansen erfahren?

Aber sicher! Unser Familienunternehmen war immer ein Teil meines Lebens. Als Kind habe ich mit meinem Vater regelmäßig die Produktionsstätten in Riegsee und später in Peiting besucht. Ich erinnere mich, dass ich fasziniert war, wie das alles funktioniert. Dieser frühe Kontakt mit dem Unternehmen und der Handwerkskunst hat meinen Weg und mein späteres Engagement in der Firma geprägt.

Wie sahen die Stationen bei Schotten & Hansen aus?

Vor meinem Studium habe ich in den Schulferien und an den Wochenenden in den Produktionsabteilungen von Schotten & Hansen ausgeholfen und meinen Vater zu verschiedenen Treffen und Veranstaltungen begleitet. Nach meinem Abschluss nahm ich an einem Trainee-Programm teil und trat dann 2016 in die Vertriebsabteilung in Großbritannien ein. Nach meinem Abschluss und der Entscheidung, in das Familienunternehmen einzusteigen, wurde ich Teilhaber des Unternehmens.

Vielen Dank für die ausführlichen Informationen. Wir wünschen viel Erfolg und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

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