Die Schotten & Hansen Schweiz AG stellt sich vor

Seit gut einem Jahr ist unsere Tochterfirma in der Schweiz aktiv. Sie unterstützt uns und unsere Partner:innen bei der Planung, Beratung und Umsetzung vielfältiger Projekte. In einem Interview erläutert Geschäftsführer Stefan Keller seine Aufgaben.

Herr Keller, zum ersten Geburtstag lohnt sich doch schon ein kleiner Rückblick: Wie kam es zur Gründung der Niederlassung in Rheineck?

Mein Kollege Fabian Niederer und ich kennen die Produktwelt von Schotten & Hansen von Projekten aus unserer beruflichen Vergangenheit. Seit dem ersten Kontakt ist die Faszination für die Oberflächensubstanz und deren vielfältige Anwendbarkeit stetig gewachsen. Durch die Realisierung gemeinsamer Projekte wuchs auch das Vertrauen zwischen CEO Bernhard Heinloth und uns, so dass er eines Tages auf die Idee kam, unsere Kenntnisse des Schweizer Marktes sowie der Parkettbranche allgemein für Schotten & Hansen zu nutzen.

Wie sehen die Besonderheiten des Schweizer Marktes aus?

Die Schweiz zeichnet sich durch Vielfältigkeit aus. Dies bedeutet auch gleichzeitig eine hohe Komplexität des Marktes. Zum Beispiel verteilen sich vier verschiedene Landessprachen auf so einen kleinen Raum, was auch mit unterschiedlichen Mentalitäten einhergeht. Das stellt eine Herausforderung dar, die von jenseits der Grenze kaum zu überwinden ist. Noch dazu ist die Schweiz kein EU-Mitglied und hat eine andere Währung – all dies erhöht die Komplexität im täglichen Arbeiten merklich.

Welche Vorteile haben Interessenten aus der Schweiz von den Ansprechpartnern im Lande?

Mit unserem hiesigen Sitz sind vor allem die kürzeren Kommunikationswege vorteilhaft. Wir beraten kompetent vor Ort und bieten ein umfassendes Projektmanagement für die ganzheitlichen Lösungen in den Bereichen Boden, Interieur und Service. Wir unterstützen von der ersten Inspiration oder Projektskizze bis hin zur Pflegeberatung. Die Einsatzmöglichkeiten von Schotten & Hansen Produkten lassen sich am besten in einem persönlichen Gespräch erläutern. Außerdem koordinieren wir Verlege- und Innenausbaupartner, damit auch die Montage reibungslos verläuft.

Das Ambiente Ihres Firmensitzes ist recht herrschaftlich. Was erwartet die Besucher?

Ja, unser Firmensitz ist in einem kleinen Schloss aus dem 18. Jahrhundert. Es passt perfekt zu Schotten & Hansen, da es außergewöhnlich und zeitlos ist. Unsere Räumlichkeiten sind ein tolles Beispiel für Langlebigkeit und authentische Materialien. Außerdem ermöglicht uns ein eigenes Musterlager eine schnellere und kundenorientierte Bemusterung.

Arbeiten Sie zu zweit für das Tochterunternehmen oder wer verbirgt sich noch dahinter?

Fabian Niederer ist für den Vertrieb und das Marketing eingesetzt und wir arbeiten operativ eng zusammen. Im Verwaltungsrat sind Bernhard Heinloth als Präsident sowie Maximilian Hansen und Claudio Galliard. Wir sind ein starkes Team, das sich sehr wertschätzt und ebenso ergänzt. Gemeinsam können wir in einem Markt, der für Schotten & Hansen prädestiniert ist, Großes erreichen.

Wie verlief das erste Geschäftsjahr?

Dafür, dass wir unsere sicheren Jobs mitten in der Corona-Krise gekündigt haben und das Wagnis des Start-Ups eingegangen sind, sind wir recht zufrieden. Wir konnten den Umsatz 2021 um 85% zum Vorjahr steigern. Außerdem haben wir die Anzahl der Partner verdreifacht.

Gibt es nennenswerte Ziele für 2022?

Wir werden unser Partnernetzwerk festigen, indem wir die Partner:innen über die Verwendungs- und Individualisierugsmöglichkeiten der Schotten & Hansen Oberfläche und die Serviceleistungen des Unternehmens ausführlich schulen. In der französischsprachigen Westschweiz wollen wir wachsen und präsenter sein. Die Logistik bei der Auftragsabwicklung wird sich noch besser einspielen. Wir sind dabei, schöne Projekte zu realisieren.

Dann wünschen wir aus der Firmenzentrale viel Erfolg bei der Umsetzung und bedanken uns für das aufschlussreiche Gespräch.

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