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Sägefurnier

Beim Sägefurnier wird auf dem Furniergatter oder auf der Furnier- und Fügekreissäge das Holz in sehr dünne Scheiben gesägt. Da das Holz vorher nicht gedämpft wird, erscheinen Sägefurniere in ihrer Farbe und Maserung wie Vollholz. Da viel Verschnitt entsteht, werden sie in der Regel nur für sehr hochwertige Möbel verwendet.

Schleifen

Ein abtragendes Fertigungsverfahren zur Bearbeitung von Oberflächen mit Schleifmitteln, manuell oder auf Schleifmaschinen. Mit dem Schleifen werden unterschiedliche Ziele verfolgt: Während der Grobschliff der Beseitigung von Maß- oder Formabweichungen dient, wird mit dem Feinschliff die Oberfläche verbessert.

Bei der Feinbearbeitung von Holz wird zwischen dem Querschliff und dem Längsschliff unterschieden. Der Querschliff bewirkt, dass die überstehenden Fasern besser abgeschert werden und sich später beim Grundieren oder Lackieren nicht mehr aufrichten. Der Längsschliff hingegen erfolgt mit der Holzfaser, um die Spuren der vorherigen Bearbeitung zu beseitigen - für eine gleichmäßige Oberfläche.

Schnittholz

Holz, das durch Sägen von Rundholz parallel zur Stammachse hergestellt wird. Formen von Schnittholz sind Balken, Kanthölzer, Bohlen, Holzbretter und Latten. (siehe auch Bauschnittholz).

Schwimmende Verlegung

Die Dielen werden weder mit dem Untergrund noch mit den Wänden verklebt oder verschraubt, sondern schwimmend auf einer Dämmstofflage angebracht. Schwimmende Böden müssen mit einer umlaufenden Nut und Feder verbunden sein. Ein schwimmender Einbau von Dielen durch seitliches Verkleben der Bretter ist nicht möglich, nur die Verwendung von Klammern, die auf der Unterseite die Bretter zusammenhalten.

Schwimmend verlegt kann sich der Boden entsprechend den klimatischen Veränderungen ausdehnen oder zusammenziehen.

Schwinden

Verringerung der Abmessung des Holzes infolge einer Feuchtigkeitsabnahme (siehe auch Quellen).

Sockelleiste

Siehe Fußleiste.

Sortierung

Die nach DIN-Normen vorgenommene Sortierung von Holz in bestimmte Sortierklassen zur Einschätzung der Holzqualität für Anwendungen im Holzbau. Bereits eine Aussage über die Verwendbarkeit von Holz gibt die DIN 4074 ("Sortierung von Holz nach der Tragfähigkeit"), die über eine Sortiernorm hinaus mittlerweile den Status einer Produktnorm für Bauholz besitzt. Die Sortierung erfolgt nach Merkmalen wie Astbildung, Jahrringbreite oder Krümmung, wobei das Ausmaß der Merkmale je nach Verwendungszweck unterschiedlich beurteilt wird. Das Holz darf einer Sortierklasse zugeordnet und entsprechend deklariert werden, wenn die zugehörigen Grenzwerte aller Sortiermerkmale eingehalten werden.

Fußbodendielen unterliegen nicht zwingend der Einteilung in DIN-Sortierklassen, da sie nicht den physikalischen Anforderungen unterliegen, wie sie an andere Bauhölzer gestellt werden. Im Allgemeinen werden Dielen oder Parkett vom Hersteller nach individuellen Kriterien sortiert. Bei Schotten & Hansen werden die Dielen visuell und von Meisterhand, nach charakteristischen Wachstums- bzw. Holzmerkmalen in drei Kategorien zusammengestellt (Feine, Mittlere und Grobe Sortierung).

Spätholz

In Regionen mit ausgeprägten Jahreszeiten bildet sich im ersten Teil der Wachstumsperiode das Frühholz. Hat der Baum Blätter ausgebildet, nimmt die Wachstumsgeschwindigkeit ab. Das Holz, das in dieser zweiten Wachstumsphase (Spätsommer, Herbst) entsteht, nennt man Spätholz. Die Zellen sind engräumig, dickwandig und von dunkler Farbe. Aufgrund der unterschiedlichen Ausprägung der Zellen sind Früh- und Spätholz bei manchen Holzarten wegen ihrer farblichen Unterschiede charakteristisch.

Splintholz

Darunter versteht man einen mehr oder weniger breiten Holzbereich (äußere Jahrringe), der das Kernholz umgibt. Splintholz ist je nach Baumart erkennbar an der helleren Farbe im Gegensatz zum inneren, dunkleren Bereich - dem Kern. Splintholz besteht aus lebenden, aktiven Holzzellen, während das Kernholz durch abgestorbene Zellen charakterisiert ist.

Splintholzbäume sind Baumarten, die hauptsächlich aus Splintholz bestehen. Dazu zählen u.a. Erle, Birke und Ahorn.

Stamm

Siehe Baumstamm.

Strukturieren

Bei diesem Arbeitsgang werden die weichen Partien zwischen den Jahrringen herausgebürstet. Das Strukturieren hebt die typische Maserung eine jeden Holzes hervor und bildet die perfekte Oberfläche für "ruhige, vornehme" Böden.

 

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