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Lack

Sammelbegriff für eine Vielzahl von auf organischen Bindemitteln basierenden Beschichtungsstoffen. Je nach Art dieser Bindemittel können Lacke Lösemittel und/oder Wasser enthalten oder frei von Lösemitteln sein. Weitere Bestandteile sind Pigmente, Füllstoffe und andere Zusätze (Additive). Je nach Rezeptur ergeben sich transparente oder farbige Beschichtungsstoffe mit unterschiedlichen Eigenschaften für verschiedenste Anforderungen (Kratzfestigkeit, Abriebfestigkeit, Glanzgrad, Härte, Lichtechtheit, Wetterbeständigkeit etc.).

Lacke werden unterschiedlich bezeichnet: Zum Beispiel nach dem Bindemittel (z.B. Alkydharzlack) oder nach ihrem Verwendungsbereich (z.B. Holzlack). Gegenüber einer natürlichen Behandlung von Holzoberflächen mit Ölen und Wachsen hat Lack den Nachteil, nur durch physikalische Adhäsionskräfte auf der Oberfläche zu haften - durch das Arbeiten des Holzes können so Mikrorisse entstehen, durch die Feuchtigkeit in das Holz eindringen kann.

Lärche

Die Lärche ist der einzige heimische Nadelbaum, der im Herbst seine Nadeln abwirft. Lärchen besitzen einen langen, geraden Stamm, der jedoch herkunftsabhängig auch teils stärker abholzig sein kann. Sie werden bis zu 50 m hoch. Ihr Durchmesser beträgt je nach Wuchsstandort und Art etwa 40 bis 90 cm bei astfreien Schäften von etwa 15 m.

Das Aussehen des Lärchenholzes wird wesentlich von der Breitenausbildung der Spätholzzonen bestimmt. Die dichten Jahrringbreiten verursachen auf dem Längsschnitt eine deutliche Fladerung. Die feinen vertikalen und radialen Harzkanäle sind auf den Längsflächen durch punktähnliche Harzaustritte erkennbar. Schmaler Splint (siehe Splintholz). Die Arten mit 2 bis 3 mm Jahrringbreite zählen zu den verhältnismäßig harten Nadelhölzern.

Das gelblichweiße bis rötlichweiße Splintholz setzt sich vom gelblichbraunen bis rötlichbraunen Kernholz erst intensiv ab, wenn es ausgetrocknet und dann nachgedunkelt ist (Kernholzbaum). Der Jahrringwechsel von hellen Frühholzzonen und dunklen Spätholzzonen ergibt eine dekorative feine Streiferzeichnung.

Bild: online-IMAGES

Lignin

Charakteristischer Bestandteil der Zellwände verholzter, pflanzlicher Gewebe. Lignin zählt zu den am häufigsten vorkommenden pflanzlichen Naturstoffen. Es ist eine komplexe, hochpolymere Verbindung, aus der etwa 25 % der gesamten Holzsubstanz bestehen. Etwa 75 % bis 90 % der gesamten Ligninmenge sind in der Mittellamelle und in der (äußeren) Primärwand der Zellen konzentriert, der Rest ist über die breite, überwiegend aus Cellulose bestehenden Zellen-Sekundärwand verteilt. Im Gegensatz zur Cellulose mit ihrem langen Kettenmolekül ist das dreidimensional vernetzte Lignin unelastisch und verleiht den Zellwänden Steifigkeit und Druckfestigkeit. Zudem wirkt es als "Verbindungsmittel" zwischen den einzelnen Zellen.

Luftfeuchte

Die Luftfeuchtigkeit bezeichnet den Anteil des Wasserdampfs am Gasgemisch der Erdatmosphäre oder in Räumen.

Bei lang anhaltender, niedriger Luftfeuchte im Raum können sich in Holzfußböden Risse und Fugen bilden (siehe auch Schwinden und Dimensionsänderung).

 

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