Dünne Schicht aus lebenden, meristematischen (sich vermehrenden) Zellen zwischen Rinde (Pholem) und Holz (Xylem). Sie bildet durch ständige Teilung nach außen neue Rindenzellen und nach innen neue Holzzellen und bewirkt das Dickenwachstum verholzender Pflanzen.
Kantholz
Schnittholz von quadratischem oder rechteckigem Querschnitt. Als Bauschnittholz weisen Kanthölzer ein Mindestmaß von 6 cm x 6 cm auf und unterscheiden sich dadurch von den dünneren Querschnitten, wie z. B. Latten oder Brettern. Die große Querschnittsseite ist höchstens drei Mal so groß wie die kleine. Kanthölzer werden im Bauwesen und in der Möbeltischlerei eingesetzt und dienen dort z.B. als Tischbeine, Verstrebungen und Lehnen.
Kernholz
Das besonders widerstandsfähige und dauerhafte, dunklere Holz aus dem Innenteil eines Stammes (siehe auch "Splintholz") wird als Kernholz bezeichnet. In den abgestorbenen Zellen des Kernholzes werden Substanzen wie Gerb- und Farbstoffe, Harze und Fette abgelagert. Kernholzbäume ist entsprechend ein Sammelbegriff für Bäume, deren Kern farblich vom Splint, dem äußeren Bereich, abgegrenzt ist (z. B. Eiche, Kirsche und Nussbaum).
Kiefer (Pinus silvestris)
Die Kiefer bildet eine Gattung von Nadelholzgewächsen in der Familie der Kieferngewächse. Die meisten Kiefernarten wachsen als Bäume, einige auch als Sträucher. Kiefern sind immergrün; ihre Nadeln sind im Vergleich mit anderen Nadelbaumgattungen besonders lang. Da sie anspruchslos sind und auf fast allen Böden gedeihen, gehören Kiefern zu den wichtigsten Baumarten der Forstwirtschaft mit weltweitem Anbau (außer in der Antarktis).
Die harzreiche Kiefer kann eine Höhe von 10 m bis 30 m erreichen. Ihr Stamm ist je nach Standort entweder bis hoch hinauf astrein oder aber niedrig und knorrig gedreht. Die Kiefern-Rinde ist bei jungen Bäumen fast fuchsrot und bei älteren rötlichbraun bis graubraun mit tiefen Furchen und dicken Platten.
Bild: PixelQuelle.de
Kirsche
Sommergrüne, immergrüne oder Laub werfende Bäume und Sträucher (etwa 200 Arten in den gemäßigten Breiten).
Das Frühholz des Kirschbaums besitzt feine Gefäße, die sehr dicht stehen und halbringförmig angeordnet sind. Die Frühholzporen bilden eine auffällige, etwas dunklere Fladerung, das dunklere Spätholz bewirkt Längsstreifung. Die Porenrillen sind gelegentlich mit Kernstoffen gefüllt und fallen dann als dunkle Linien auf. Die zahlreichen feinen, dicht stehenden Holzstrahlen sind gut als hell glänzende Spiegel sichtbar. Der Kirschholzsplint ist schmal und rötlichweißgrau. Der Kern ist nur wenig dunkler (bis rotbraun) mit gelber Tönung, gelegentlich grünstichig sowie nachdunkelnd.
Bild: PixelQuelle.de
Kleben, vollflächig
Verlegungsart, bei der die Dielen vollflächig mit dem ebenen Untergrund (Estrich, Spanplatte etc.) verklebt werden. Elastische Klebstoffe sind den starren Klebstoffen vorzuziehen, da sie auch Belastungen durch Schallschwingungen und statischen Kräften (durch Zu- oder Abnahme der Holzfeuchte) gerecht werden. Zudem tragen elastische Klebstoffe zur Reduzierung des Schrittschalls sowie zur Minderung der Eigenschwingung des Bodens bei und bieten damit einen Vorteil gegenüber der schwimmenden Verlegung.
Bei der Verlegung auf mit Fußbodenheizung ausgestatteten Böden wird im Allgemeinen die vollflächige Verklebung als Lösung empfohlen, da sie eine gute Wärmeübertragung von der Heizung auf die Fußbodenoberfläche erzielt. Die sachgemäße Verlegung sollte allerdings von geschultem Fachpersonal durchgeführt werden, da neben dem Aufheizprotokoll der Fußbodenheizung auch exakte Feuchtigkeitsmessungen durchgeführt werden müssen.