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Ebenholz

Ebenholz bezeichnet das Holz von hauptsächlich in den Tropen Ostindiens und Afrikas heimischen Gattung der Ebenholzbäume (Diospyros) mit etwa 120 Arten.

Oft wird Ebenholz mit dem Afrikanischen Schwarzholz (Grenadill genannt) verwechselt. Dieses hat jedoch eine deutlich sichtbare Struktur mit schwarzer Maserung auf dunkelschokobraunem Untergrund und wird u.a. im Klarinettenbau eingesetzt.

Makassar-Ebenholz (Diospyros celebica; bei Schotten & Hansen verwendetes Ebenholz) gehört zur Gruppe der Ebenhölzer und ist vorwiegend auf der indonesischen Insel Sulawesi zu finden. Makassar schwindet mäßig, zählt zu den "farbigen" Ebenhölzern und ist im Splint gelblichweiß, im Kernholz schwarz mit sehr charakteristischen hellgelb bis braungestreiften längs verlaufenden Maserungen. Makassar ist sehr dicht und farbbeständig.

Eiche

Meist große Laub werfende Bäume. Viele der rund 200 Arten sind sommergrün, andere immergrün. Eichen sind weit verbreitet. Wächst die Eiche geschlossen im Waldbestand auf, bildet sie 12 bis 15 m lange Stämme mit Durchmessern von 40 bis über 100 cm. Besonders berühmt sind die Spessarteichen. Wenn diese Bäume ab einem Alter von etwa 240 Jahren als Furnierstämme geerntet werden, haben sie Höhen von bis zu 40 Metern erreicht.

Neben der gleichmäßigen, meist hellgelben Färbung ist die Jahrringbreite ein entscheidendes Qualitätsmerkmal von Eichenholz. Breite Jahrringe über 3 mm bedeuten grobes und hartes Holz. Schmale Jahrringe von 1 bis 2 mm ergeben zartes Holz, während Ringbreiten zwischen 2 und 3 mm eine mittelharte Ware ergeben. Das Kernholz ist witterungsbeständig und sehr dauerhaft.

Die deutschen Eichen haben einen etwa 2,5 bis 5 cm breiten, gelblichweißen Splint, der sich deutlich vom graugelben Kernholz absetzt. Je nach Herkunft und Art dunkelt das Kernholz später zu einer hellbraunen bis dunkelbraunen Farbe nach. Frisches Schnittholz kann häufig einen leicht rötlichen Schimmer haben.

Bild: PixelQuelle.de

Esche

Die Esche kommt nahezu in ganz Europa vor. Im Osten reicht ihr Verbreitungsgebiet bis zur Wolga, in den Kaukasus und nach Kleinasien.

Die Gemeine Esche kann bis zu 40 m hoch werden und einen Stammdurchmesser von 2 m erreichen. Ihr rasches Wachstum bringt einen kräftigen Schaft mit einer ovalen bis kugelförmigen Krone hervor.

Die Esche ist ein Kernholzbaum. Die Holzfarbe ist weißlich hell, wobei der Kern mit zunehmendem Alter eine dunkelgrüne bis braune Färbung annehmen kann.

Eschenholz ist ein grob- und ringporiges Holz mit stark ausgeprägten Jahrringen. Durch die deutlichen Porenrillen der Frühholzzone entstehen auf den Längsschnitten markante Streiferzeichnungen oder Fladerungen. Davon unabhängig gibt es auch unregelmäßige, verschieden braun getönte, fleckige oder marmorierte Holzbilder.

Das Holz der Gemeinen Esche spaltet sich gut, ist im Splint und im Kern annähernd gleichfarbig von weißrötlicher bis blassgrauer Färbung. Der Splint ist ungewöhnlich breit und bei zunehmender Austrocknung meist heller. Die Kernholzfarbe kann mit zunehmendem Alter hingegen als dunkleres Zentrum hervortreten.

Estrich

Maßgebender Teil des Fußbodenaufbaus. Die Funktion des Estrichs besteht im Wesentlichen darin, Höhendifferenzen der Rohdecke auszugleichen und einen planebenen Untergrund für den abschließenden Bodenbelag zu gewährleisten.

In der Regel besteht Estrich aus Zementmörtel, Gussasphalt, Kunstharz, Gips, Magnesit oder aus Trockenbauplatten. Man unterscheidet Verbundestrich, Estrich auf Trennschicht und Estrich auf Dämmschicht ("schwimmender Estrich"), zudem Nassestrich und Trockenestrich.

 

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